Weißes Licht für die Straßenbeleuchtung

Weißes Licht für die Straßenbeleuchtung

(pd) Ob Zuhause oder am Arbeitsplatz, auf Showbühnen oder in Modeboutiquen, LEDs werden immer häufiger zur Beleuchtung eingesetzt. Sie sind robust und langlebig, sparen Energie und damit Geld. Grund genug, um mit ihnen auch Straßen und öffentliche Plätze zu beleuchten. Neue Lichtkonzepte und Anwendungen für die Außenbeleuchtung von Philips machen es möglich.

 

Wie an einer Perlenkette aufgezogen reihen sich die 52 hell leuchtenden Straßenlaternen aneinander. 1.600 Meter lang ist der Fahrradweg, den moderne LED-Leuchten in der Gemeinde Panketal besser beleuchten und sicher machen sollen – mit weißem Licht. Es ist zwar nur ein beleuchteter Fahrradweg, aber er macht den Ort am nördlichen Stadtrand Berlins zu etwas Besonderem: Hier steht nun die bisher längste zusammenhängende LED-Straßenbeleuchtungsanlage dieser Art in Deutschland.

 

Energie sparen und CO2-Emissionen senken ist kein Nischenthema mehr. Gesetzliche Vorgaben der Europäischen Union, die Anforderungen zum Klimaschutz und nicht zuletzt auch die knappen Kassen kommunaler Haushalte sind der Auslöser für den Wandel. Vor allem in der öffentlichen Beleuchtung liegt dabei großes Einsparpotenzial. Für die Beleuchtung von Straßen, Plätzen und öffentlichen Wegen sind Jahr für Jahr bis zu vier Milliarden Kilowattstunden Strom notwendig – das entspricht dem durchschnittlichen Bedarf von einer Million Privathaushalten. Bisher gab es für den öffentlichen Raum nur wenige Lösungen auf LED-Basis. Außerdem schreckten Kämmerer und Bürgermeister oftmals vor den höheren Anfangsinvestitionen für die moderne und effiziente Beleuchtung zurück. Dabei rechnet die Umrüstung sich langfristig – finanziell wie ökologisch. Und das zumeist bei gleichzeitiger Verbesserung der Lichtqualität.

Die Philips CitySpirit-LED Straßenlaterne

Die Philips CitySpirit-LED

Straßenlaterne

 

Philips hat innovative und anwendergerechte Konzepte für die Beleuchtung von Straßen und öffentlichen Plätzen entwickelt, deren Grundlage die zurzeit nachhaltigste Lichtquelle ist: Die Leuchtdioden (Light Emitting Diodes = LEDs). Die CitySpirit-LED ist eine solche Straßenleuchte. Sie ist einfach und schnell installiert, ist wartungsarm und spart im Vergleich zu einer Anlage mit den weit verbreiteten 80 Watt Quecksilberdampflampen rund 70 Prozent Energie. Panketal hat diese Leuchte als erste bundesdeutsche Gemeinde im großen Umfang installiert.

 

Die meisten verbinden mit LEDs die kleinen Halbleiterlämpchen, die vor allem in Stand-by-Anzeigen und immer häufiger Ampeln oder Bremslichtern eingesetzt werden. Seit jüngster Vergangenheit aber halten sie mehr und mehr Einzug in Bereiche, in denen bisher herkömmlichen Lichtquellen, wie Glühbirnen, Halogen- und Energiespar- sowie Entladungslampen, Licht spendeten. Anders als herkömmliche Lampen, erzeugen LEDs Licht in einem Halbleiter durch die direkte Umwandlung von Strom. Im Vergleich zu Glüh- oder Quecksilberdampf-Hochdruckentladungslampen wird die eingesetzte Energie zu einem deutlich höheren Anteil in Licht umgewandelt und nicht in unerwünschte Wärme. Inzwischen ist die Lichtausbeute, das heißt die Lichtleistung in Lumen pro ein Watt elektrischer Leistung (lm/Watt), von LED-Systemen mit der von Kompaktleuchtstofflampen vergleichbar. Die Entwicklung verläuft so rasant, dass Leuchtdioden in wenigen Monaten die anderen Beleuchtungstechnologien in Sachen Effizienz überholt haben dürften.

 

Auch Panketals Bürgermeister Rainer Fornell ging es neben dem Umwelt- und Klimaschutz vor allem um die langfristige Entlastung seiner klammen Haushaltskasse, als er nach einer Lösung für die Beleuchtung des Fahrradwegs suchte, auf dem vor allem Schüler auf dem Weg zur Schwanebecker Grundschule entlang radeln. „Die steigenden Energiepreise belasten den Haushalt unserer Gemeinde enorm“, sagt der Verwaltungschef. Die Beleuchtung sei dabei einer der größten Kostenfaktoren. „Die Anlage sollte vor allem über den gesamten Nutzbetrieb preiswert sein“, ergänzt Jens Dietrich, in der Gemeinde für den Tiefbau zuständig.

 

Diese Wünsche konnten sich die Panketaler jetzt im vollen Umfang erfüllen. Die 52 neuen Leuchten verbrauchen nicht einmal halb so viel Energie wie andere ortsübliche Anlagen: statt 3,3 nur noch 1,5 Kilowatt pro Stunde. „Dabei hätten die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten das Projekt beinahe scheitern lassen“, gesteht Fornell. Allein durch den geringen Stromverbrauch aber werde sich die Investition in Höhe von gut 90.000 Euro in spätestens 18 Jahren amortisiert haben. Weiter steigende Energiekosten werden diesen Zeitraum wahrscheinlich erheblich verkürzen. „Bei der üblichen über 30-jährigen Nutzungsdauer von Straßenleuchten lohnt sich das dann auch finanziell, selbst wenn die Anschaffungskosten einer LED-Anlage derzeit noch zwei bis fünf Mal höher sind“, so Jörg Kupferschlaeger, Produktmanager für technische Straßenbeleuchtung bei Philips Lighting.

Philips CitySpirit LED Straßenlaterne

Vorher: Wegbeleuchtung mit Natrium-Hochdruck-Dampflampen

Nachher: Der gleiche Weg, neu beleuchtet mit Philips CitySpirit-LED Straßenlaternen und weißem Licht.

 

Zusätzlich spart Panketal durch den geringen Wartungsaufwand der LED-Leuchten. „Eine LED leuchtet 50.000 Stunden lang ohne nennenswerte Einbuße an Lichtqualität und damit deutlich länger als Leuchten auf Basis anderer Techniken “, ergänzt Kupferschlaeger und fügt hinzu, „das Leuchtmittel danach auszutauschen ist wegen der modularen Bauweise schnell gemacht. Nur eine Verschraubung muss gelöst werden, um den kompletten Funktionsblock einfach gegen einen neuen zu ersetzen.“

 

Dieses Prinzip ermöglicht, dass auch die heutigen Leuchtmittel in Zukunft problemlos durch andere ausgetauscht werden können. So lassen sich auch Innovationsschübe aufnehmen, sodass die Anlage bei einem anstehenden Wartungszyklus auf den neusten Stand in Sachen Effizienz gebracht werden kann. Die Lichtlausbeute bleibt dabei gleich, nur der Stromverbrauch reduziert sich weiter. Die LED-Entwicklung steht noch am Anfang, da ist es wichtig, dass eine jetzt installierte Anlage ohne Veränderung der lichttechnischen Parameter mit geringstem Aufwand modernisiert werden kann.

 

Die CitySpirit- LED ist eine Laterne zur Sanierung von so genannten Pilzleuchten, die in den vergangenen Jahrzehnten wegen ihrer günstigen Anschaffungskosten in Städten und Gemeinden 100.000-fach aufgestellt wurden. „Die alten, konventionellen Pilzleuchten waren lichttechnisch gesehen eher Sünden“, stellt Kupferschlaeger fest, „denn sie sind nicht nur ineffizient, sondern strahlen auch viel Licht in den Himmel und wenig auf die Erde.“

 

Bei den in Panketal installierten Leuchten sorgt ein spezieller Reflektor im Gehäuse dafür, dass beinahe das gesamte Licht mit einer sehr guten Gleichmäßigkeit auf die Erde strahlt. „Das grenzt“, so der Spezialist für Außenbeleuchtung, „zum einen die Lichtverschmutzung erheblich ein, zum anderen spart das Energie.“ Denn bei einem ausreichenden Abstand von 30 Metern zwischen den Leuchten mussten im Vergleich zur Altanlage weniger Leuchten installiert werden. Zusätzliche Spareffekte regte Panketals Bürgermeister selbst an und ließ in jede Leuchte noch einen Dimmer einbauen, der das Licht in den Zeiten, in denen weniger Fahrradfahrer den Weg passieren, herunter regelt. Den Bürgern, so der Verwaltungschef, sei es gar nicht aufgefallen, dass Lichtleistung zu einigen Zeiten auf 40 Prozent reduziert wurde. Verglichen mit dem gelben Licht der früher verwendeten Natriumdampflampen strahlen die LEDs in Panketal in hellem Weiß. Weißes Licht wird vom menschlichen Auge vor allem bei Dunkelheit besser wahrgenommen und das erhöht die Sicherheit.

 

Für andere Städte dient das Panketal-Projekt als Vorbild. „Viele andere Gemeinden haben sich bei uns über die Anlage informiert“, sagt Rainer Fornell. Aber auch die Panketaler Bürger sind zufrieden, auch wenn sie es auf ihre eigene Weise zeigen: „Es kamen überhaupt keine Klagen“, freut sich der Verwaltungschef. Das sei eigentlich ungewöhnlich, denn erfahrungsgemäß beschweren sich die Berliner gern, wenn Gewohntes verändert wird. Im Rathaus galt das als gutes Zeichen, denn inzwischen ist in der Gemeinde ein zweiter Weg mit LED-Leuchten ausgestattet worden – der Fernradwanderweg nach Berlin.


Nur für Redaktionen:Weitere Informationen:
(bitte AdressePhilips Lighting
nicht abdrucken)Bernd Glaser
Tel.: 040 / 28 99 – 2263
E-Mail: bernd.glaser@philips.com

 

Die Philips CitySpirit-LED Straßenlaterne


 
 

Vorher: Wegbeleuchtung mit Natrium-Hochdruck-Dampflampen


 
 

Nachher: Der gleiche Weg, neu beleuchtet mit Philips CitySpirit-LED Straßenlaternen und weißem Licht.


 

 


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