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Mit Blaulicht gegen den Winterblues

(pd) Viele Menschen haben im Winter schlechte Laune. Sie nehmen ungewöhnlich viel zu oder ab, leiden unter Antriebsschwäche und können sich kaum konzentrieren. Setzen sie sich einige Minuten am Tag dem richtigen Licht aus, verschwinden diese Symptome innerhalb kurzer Zeit.

 

„Sie ist traurig, die Jahreszeit, darin wir stehen; man möchte glauben, dass das Leben mit der Sonne dahinschwinden wollte“, schreibt Gustave Flaubert 1844 in dem Roman „November“. „Ein Fröstlein rinnt über die Haut und ins Herz; alle Laute verstummen; der Himmelssaum verblasst“, und schließlich: „alles sinkt, zum Schlafen oder zum Sterben“.

 

Flaubert ist nicht der einzige Literat, der die kalte Jahreszeit mit Melancholie, Wehmut oder Traurigkeit in Verbindung bringt. Wenige Jahre später nannte Friedrich Nietzsche den Winter einen „schlimmen Gast“, und ein Sprichwort aus England besagt: „Jede Meile ist zwei im Winter.“

 

Nicht ohne Grund finden sich so viele Zitate über den Winter, macht die kalte Jahreszeit den Menschen doch seit jeher zu schaffen: 36 Prozent aller Frauen und 24 Prozent aller Männer fallen eigenen Angaben zu Folge in ein Stimmungstief, wenn das Wetter schlecht ist und die Tage kürzer werden. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die das Forsa-Institut im Auftrag der Techniker Krankenkasse durchgeführt hat. Fast jeder Achte gab sogar an, im Winter nur schwer aus dem Bett zu kommen und tagsüber kaum die Augen offen halten zu können.

 

Das muss nicht sein – denn sowohl die kleinen wie auch die größeren Winterverstimmungen können leicht und effektiv bekämpft werden. Mit künstlichem Licht, das die Sommersonne ersetzt. Die Psychotherapie setzt schon seit Jahren erfolgreich Kunstlicht ein. Für den Hausgebrauch aber waren die starken Lampen teilweise zu groß, zu unhandlich oder leuchteten zu grell. Seit diesem Herbst ist nun ein Gerät auf dem Markt, das sowohl im Büro als auch zuhause die winterbedingte miese Laune vertreiben kann. Das goLITE BLU von Philips konzentriert sich auf die – blauen – Lichtstrahlen, die gegen die schlechte Winterstimmung helfen.

Philips goLITE BLU

Stimmungsaufheller mit blauem Licht und handlichen Abmessungen

 

„Jeder, dem die dunkle Jahreszeit nicht gut tut, sollte daran denken, eine Leuchte gegen Depressionen zuhause haben“, sagt Siegfried Kasper, Professor für Psychiatrie an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Universität Wien. Zwar ist nicht jeder, der im Winter ein bisschen antriebslos ist, gleich ernsthaft krank, bei einigen Menschen jedoch sind die Symptome so schlimm, dass sie den Alltag entscheidend beeinträchtigen. Dann sprechen Experten nicht mehr nur von einer Verstimmung, sondern von einer Winterdepression oder der so genannten Seasonal Affective Disorder (SAD). „Die schwere Form beeinträchtigt sowohl das Alltags- als auch das Privatleben“, sagt Kasper. Sie führe bis zur „völligen Handlungsunfähigkeit“, aber auch die leichte Form solle ernst genommen werden, sagt er, denn abgesehen davon, dass die Betroffenen auch unter dieser schon leiden, kann sie – wenn sie nicht behandelt wird – zu SAD werden. Dann spätestens haben die Patienten nicht mehr nur mit Stimmungsproblemen und Müdigkeit zu kämpfen, sondern leiden unter ungewöhnlichem Appetit, Konzentrationsschwierigkeiten und Schlafproblemen.

 

Seit über 20 Jahren beschäftigt Kasper sich mit jahreszeitabhängigen Verstimmungen. Er geht davon aus, dass in Mitteleuropa insgesamt rund sechs Prozent der Menschen unter einer echten Winterdepression leiden und 14 Prozent mit der milderen Form zu kämpfen haben, die er „Winterblues“ nennt. „Wie oft die Depression oder der leichtere Blues vorkommen, hängt auch vom Breitengrad ab, auf dem Menschen leben“, sagt er, in nördlichen Gegenden – mit im Winter weniger natürlicher Helligkeit - müsse mit höheren, in südlichen Breiten mit niedrigeren Prozentsätzen gerechnet werden.

 

Das Wissen über den Einfluss von Licht auf unser Wohlbefinden ist nicht neu. Bereits Anfang der achtziger Jahre fanden Forscher der National Institutes of Health heraus, dass der Lichtmangel im Winter für Stimmungsprobleme verantwortlich ist. Erst Anfang dieses Jahrtausends jedoch haben Wissenschaftler den dafür verantwortlichen Mechanismus entdeckt. Sie fanden einen Photorezeptor in der Netzhaut, der auf Licht reagiert. Diese Ganglionzelle sendet elektrische Signale an zwei Bereiche im Gehirn – an die Zirbeldrüse und den Suprachiasmatic Nucleus – die wiederum den Tagesrhythmus des Menschen bestimmen. Unsere Augen sind es demnach, die das Licht an unsere innere Uhr übertragen und auf diese Weise die Ausschüttung von Hormonen, darunter das Schlafhormon Melatonin und das Stresshormon Cortisol, beeinflussen. So wirkt das Licht, das über die Augen in den Körper gelangt, direkt darauf, wie wach wir sind und wie wir uns fühlen. „Das Wesentliche ist die Intensität des Lichts“, sagt Kasper. „Im Sommer gibt es Tage mit 100.000 Lux, an besonders verhangenen Tagen oder im Winter aber sind es manchmal weniger als 1.000.“

 

Spezielle künstliche Lampen unterstützen diesen Mechanismus im Körper. „Die Lichttherapie, wie die Psychotherapie schon seit 20 Jahren weiß, ist die effektivste Behandlung bei Winterblues-Problemen“, sagt Kasper. Das Gute: Sie hat keine Nebenwirkungen und kann jederzeit angewendet werden. „Jeder Patient sollte sich am besten morgens für einige Zeit in die Nähe eines entsprechend starken Lichts setzen“, sagt Kasper. Und zwar schon bei den ersten Anzeichen, denn sonst bestehe die Gefahr, zu tief in die Depression zu rutschen. Und dann helfen unter Umständen nur noch Medikamente.

 

Das Licht normaler Bürolampen jedoch ist nicht stark genug, denn es erreicht das Auge mit kaum mehr als 1.000 Lux, meistens sogar nur mit 150 bis 500 Lux. Empfehlenswert jedoch sind entweder 30 Minuten täglich bei 10.000 Lux oder zwei Stunden bei 2.500 Lux. „Das leisten nur starke Lampen, die den Kunden meistens zu groß sind“, sagt Dr. Vanja Hommes von Philips. Deswegen hat das Unternehmen das goLITE BLU entwickelt.

 

„Die Weißlichtlampen, die sonst eingesetzt wurden“, sagt Hommes, „mussten groß sein, um trotz der hohen, erforderlichen Luxzahl angenehm für die Augen zu bleiben. Beim goLITE BLU kommt es nicht auf die Luxzahl an, sondern das Entscheidende ist die Wellenlänge – also die Farbe – des ausgestrahlten Lichts. Das goLITE BLU ist grade mal 14 Zentimeter breit und ebenso hoch, es wiegt weniger als ein halbes Kilo. „Im Büro oder im Wohnzimmer kann es einfach zusätzlich zur normalen Beleuchtung benutzt werden“, sagt Hommes, „es stört überhaupt nicht.“ Und schadet auch den Augen nicht, denn es erfüllt alle Sicherheitsstandards.

 

Dass nicht nur Größe und Luxzahl entscheidend sind, sondern dass es auch auf das ausgestrahlte Lichtspektrum ankommt, haben Untersuchungen aus Harvard und Surrey vor knapp zehn Jahren zum ersten Mal gezeigt: Blaues Licht mit einer Wellenlänge zwischen 450 bis 470 Nanometer ist perfekt, um die Ganglionzellen zu aktivieren.

Das goLITE BLU deckt ausschließlich dieses Wirkungsspektrum ab und verschwendet keine Energie in Lichtbereiche, die keine Auswirkungen auf die Produktion der Wach- und Schlafhormone haben. Dadurch hat es den Vorteil, dass es sowohl handlich ist als auch nicht mehr “störend hell“ die Augen irritiert. „Gegen Winterblues reichen schon rund 45 Minuten täglich“, sagt sie, „bei leichteren Verstimmungen 15 bis 30 Minuten.“ Ein weiterer Vorteil der kleinen kompakten Lösung, die es in Europa so bisher nicht gab: „Die Menschen können es mit auf Reisen nehmen“, sagt Hommes, denn so wie die Leuchte Winterblues bekämpft, hilft es auch über lästige Jetlags hinweg. „Mit Hilfe des goLITE BLU gewöhnt man sich viel schneller an die Zeitverschiebung“, sagt Hommes.

 

Nur wenige Minuten Licht also bewirken sowohl im Winter als auch auf und nach fernen Reisen, was Johann Wolfgang von Goethe schon 1781 an Charlotte Stein schrieb: „Wenn das Auge Licht ist, wird der ganze Körper Licht sein.“

Philips goLITE BLU

Das goLITEBLU HF3330 von Philips.

 

 

goLITE BLU HF3330

  • Klinisch geprüft
  • LED-Technologie
  • Blaues Licht mit einer Wellenlänge von 470 Nanometern
  • Timer
  • Weckfunktion
  • wiederaufladbarer Akku
  • Reise-Etui
  • 249,99 € (UVP)

 

 

Nur für Redaktionen:Weitere Informationen:
(bitte AdressePhilips Consumer Lifestyle
nicht abdrucken)Anja Schlumberger
Tel.: 040 / 28 99 – 4208
E-Mail: anja.schlumberger@philips.com

 

Das goLITEBLU HF3330 von Philips.


 
 

Stimmungsaufheller mit blauem Licht und handlichen Abmessungen


 

 


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