| | | | | | Stellungnahme - Bisphenol A (aktualisiert im Januar 2009) |
| Philips AVENT hat die Entscheidung von Health Canada zur Kenntnis genommen, Babyflaschen aus Polycarbonat zu verbieten, die BPA enthalten. Wir werden uns an die Entscheidung von Health Canada halten; gleichzeitig ist uns jedoch bewusst, dass die Ansicht dieser Behörde nicht von anderen Aufsichtsbehörden weltweit geteilt wird. Polycarbonate werden in Tausenden von Verbraucherprodukten eingesetzt, darunter in wiederverwendbaren Nahrungsmittelbehältern, lebensrettenden Medizinalprodukten und Sicherheitsausrüstungen für den Sportbereich. Hersteller von derartigen Produkten, einschliesslich Babyflaschen, sind auf Polycarbonate angewiesen, da diese Rissbildung, Brüche und andere Risiken verhindern, die zu Verletzungen führen können. Die Hauptsorge von Eltern ist die Frage, ob das Herauslösen von BPA-Molekülen aus Polycarbonatflaschen schädlich ist. Die Auswirkungen von herausgelöstem BPA sind umfangreich von Aufsichtsbehörden, wie u.a. der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und der US-amerikanischen Behörde für die Lebensmittel- und Arzneimittelüberwachung (United States Food and Drug Administration – FDA), geprüft worden. Unterschiedliche Regierungsbehörden haben Folgendes festgestellt: - Am 23. Juli 2008 hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit ihren Standpunkt zum Thema BPA nochmals bekräftigt. Sie kam zu dem Schluss, dass Menschen, auch neugeborene Babys, BPA schnell aus ihrem Organismus ausscheiden können und dass die tolerierbare tägliche Aufnahme, die sie im Jahr 2006 festgelegt hat, sich sehr wohl innerhalb der vertretbaren Grenzen bewegt.
- Erst kürzlich (am 10. Juni 2008) bestätigte die FDA erneut ihre schon seit langem vertretene Auffassung bezüglich der Sicherheit von Polycarbonat in Produkten, die mit Nahrungsmitteln in Kontakt kommen, wie beispielsweise Schoppenflaschen für Säuglinge. Sie gab dazu folgenden Kommentar ab: Die Bisphenolkonzentrationen "in Materialien, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, auch solchen für Säuglinge und Kleinkinder, liegen deutlich unter den Konzentrationen, die nachteilige Auswirkungen auf die Gesundheit haben können".
- Internationale Zulassungsbehörden, die für den Verbraucherschutz zuständig sind, darunter die britische UK Food Standards Agency, das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung und die japanische Gesundheitsbehörde, haben alle die Verwendung von BPA untersucht und sind zu dem Schluss gekommen, dass es bei der Herstellung von Babyflaschen eingesetzt werden kann.
- Das kantonale Labor Zürich hat im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) im 2007 eine Studie zur Abgabe von Bisphenol A aus Schoppenflaschen für Säuglinge durchgeführt. Die Studie hat gezeigt, dass selbst unter extremen Bedingungen die geltenden Grenzwerte klar unterschritten werden. Die Babyflaschen mit Bisphenol A sind gemäss der Studie auch im Langzeitgebrauch gesundheitlich unbedenklich.
Philips AVENT fühlt sich verpflichtet, die von der FDA, EFSA und allen anderen anerkannten Behörden weltweit festgelegten Anforderungen einzuhalten oder zu übertreffen. Alle in den Produkten von Philips AVENT verwendeten Kunststoffe sind von der FDA zugelassen und als „gefahrlos bei Verwendung in Kontakt mit Nahrungsmitteln“ eingestuft worden. Die Flaschen von Philips AVENT werden ausserdem in Übereinstimmung mit und unter Einhaltung der neuesten Europäischen Norm für flüssige Kindernahrung EN 14350:2004 unabhängig geprüft, die sich insbesondere mit der tolerierbaren täglichen Aufnahme von BPA für Kinder befasst. Philips AVENT richtet sich nach diesen anerkannten Behörden und liefert seinen Kunden weiterhin die besten Produkte. Wir sind stets bemüht, die Bedürfnisse von Eltern und ihren Babys zu erfüllen; daher umfasst unsere derzeitige Produktpalette zur Fütterung von Säuglingen und Kleinkindern mehrere miteinander kompatible Systeme, die alle mit dem gleichen Sauger verwendet werden können. - Die neue wiederverwendbare Babyflasche von Philips AVENT ist aus Polyethersulfon (PES)(BPA-frei) [Markteinführung in der Schweiz in den nächsten Wochen; Philips Avent wird entsprechend an dieser Stelle informieren].
- Das gesamte Sortiment Philips AVENT Magic ist aus Polypropylen und Evopren (BPA-frei).
- Das Philips-AVENT-Via-System ist aus Polypropylen (BPA-frei).
- Das Philips-AVENT-Tempo-System verwendet Wegwerf-Einsätze aus Polyethylen (BPA-frei).
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| | | Über Royal Philips ElectronicsRoyal Philips Electronics mit Hauptsitz in den Niederlanden ist ein Unternehmen mit einem vielfältigen Angebot an Produkten für Gesundheit und Wohlbefinden. Im Fokus steht dabei, die Lebensqualität von Menschen durch zeitgerechte Einführung von technischen Innovationen zu verbessern. Als weltweit führender Anbieter in den Bereichen Healthcare, Lifestyle und Lighting integriert Philips - im Einklang mit dem Markenversprechen "sense and simplicity" - Technologien und Design-Trends in neue Lösungen, die auf die Bedürfnisse von Menschen zugeschnitten sind und auf umfangreicher Marktforschung basieren. Philips beschäftigt in mehr als 60 Ländern weltweit etwa 116.000 Mitarbeiter. Mit einem Umsatz von 23 Milliarden Euro im Jahr 2009 ist das Unternehmen marktführend in den Bereichen Kardiologie, Notfallmedizin und bei der Gesundheitsversorgung zuhause ebenso wie bei energieeffizienten und innovativen Lichtlösungen sowie Lifestyle-Produkten für das persönliche Wohlbefinden. Außerdem ist Philips führender Anbieter von Flat-TVs, Rasierern und Körperpflegeprodukten für Männer, tragbaren Unterhaltungs- sowie Zahnpflegeprodukten. Die Schweizer Niederlassung von Philips beschäftigt in Zürich und Gland rund 250 Mitarbeiter. Mehr über Philips im Internet: www.philips.ch |
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