Philips präsentiert Ultraschalllösung für Schwergewichtige

April 10, 2008

Neuer Ultraschallkopf für die Untersuchung übergewichtiger Patienten

Speziell für die Untersuchung übergewichtiger Patienten entwickelte Philips den neuen Schallkopf für das iU22-Ultraschallgerät. Damit gelingt es, die Bildqualität deutlich zu verbessern und Untersuchungszeiten erheblich zu verkürzen. Eine neue Technologie korrigiert die Verzerrungen, die im Bild entstehen, wenn ein Patient eine dicke Fettschicht unter der Haut oder um die inneren Organe hat.

Die Menschen in der westlichen Welt werden immer dicker. Die Deutschen haben mittlerweile mit den US-Amerikanern in Sachen Gewicht gleichgezogen und sind die dicksten Europäer. Aber auch in der Schweiz und in Österreich steigt die Zahl übergewichtiger Menschen. Rund 800.000 Österreicherinnen und Österreicher bringen zu viel auf die Waage – und immer mehr Menschen sind krankhaft übergewichtig. Für das Gesundheitswesen führt das zu einem – im wahrsten Sinne des Wortes – schwerwiegenden Problem: Nicht nur, dass die Kosten für die Behandlung der aus dem Übergewicht resultierenden Erkrankungen kontinuierlich steigen. Auch bei der Diagnose stoßen Mediziner regelmäßig an Grenzen: Patienten passen nicht mehr in den CT oder MR, Tische haben nicht die erforderliche Tragkraft und die Diagnose wird aufgrund dicker Fettschichten unter der Haut massiv erschwert oder sogar unmöglich. Bereits in der Vergangenheit hat Philips diese Probleme mit stabileren Tischen und offeneren Systemen wie dem „Big Bore“ oder dem Panorama MRT adressiert.


Speziell für die Untersuchung übergewichtiger Patienten entwickelte Philips den neuen Schallkopf für das iU22-Ultraschallgerät. Damit gelingt es, die Bildqualität deutlich zu verbessern und Untersuchungszeiten erheblich zu verkürzen. Eine neue Technologie korrigiert die Verzerrungen, die im Bild entstehen, wenn ein Patient eine dicke Fettschicht unter der Haut oder um die inneren Organe hat.

 

Erste Tests in Krankenhäusern haben gezeigt, dass dadurch die Untersuchungsdauer um bis zu 38 Prozent gesenkt werden kann. Die Notwendigkeit, aufgrund ungenügender Ultraschall-Bilder zusätzliche MR- oder CT-Untersuchungen durchzuführen, sank deutlich – in einem der Krankenhäuser sogar um 69 Prozent. Die Studienresultate basieren auf den Ergebnissen aus sechs Krankenhäusern in den USA, in Belgien und in Großbritannien, die jeweils 50 bis 75 schwierig zu diagnostizierende Patienten untersucht haben.

Ansprechpartner für Journalisten

Mag. Ingun Metelko
Philips Austria, Konzernkommunikation
Triester Straße 64, A-1101 Wien
Tel +43/1/60101-1451
Fax +43/1/60101-1500
+ingun.metelko@philips.com

Über Philips

Royal Philips Electronics mit Hauptsitz in den Niederlanden ist ein Unternehmen mit einem vielfältigen Angebot an Produkten für Gesundheit und Wohlbefinden. Im Fokus steht dabei, die Lebensqualität von Menschen durch zeitgerechte Einführung von technischen Innovationen zu verbessern. Als weltweit führender Anbieter in den Bereichen Healthcare, Lifestyle und Lighting integriert Philips – im Einklang mit dem Markenversprechen "sense and simplicity" – Technologien und Design-Trends in neue Lösungen, die auf die Bedürfnisse von Menschen zugeschnitten sind und auf umfangreicher Marktforschung basieren. Philips beschäftigt in mehr als 60 Ländern weltweit etwa 116.000 Mitarbeiter. Mit einem Umsatz von 23 Milliarden Euro im Jahr 2009 ist das Unternehmen marktführend in den Bereichen Kardiologie, Notfallmedizin und bei der Gesundheitsversorgung zuhause ebenso wie bei energieeffizienten und innovativen Lichtlösungen sowie Lifestyle-Produkten für das persönliche Wohlbefinden. Außerdem ist Philips führender Anbieter von Flat-TVs, Rasierern und Körperpflegeprodukten für Männer, tragbaren Unterhaltungs- sowie Zahnpflegeprodukten.


 

 


 
Sumo-Ringer Haitham Alsadi bei der Untersuchung.

Trotz des stattlichen Gewichts von 170 kg ermöglicht das Ultraschall-Bild eine klare Diagnose: Bemerkenswert gesund.

 

 


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