Auf dem 93. Jahreskongress der Radiological Society of North America (RSNA) in Chicago hat Philips einen neuen Computertomografen vorgestellt, der einen Herz-Scan innerhalb von zwei Schlägen vornimmt. Damit ermöglicht der neue 256-Zeilen Brilliance iCT Scanner gestochen scharfe Bilder des Herzens und verbessert die Diagnose und Behandlung ernster Herzerkrankungen maßgeblich. „Unsere Innovationen demonstrieren perfekt, wie Philips sich dafür einsetzt, dass das medizinische Fachpersonal sich den Patienten widmen kann und nicht nur der Technologie“, erklärt Steve Rusckowski, CEO von Philips Medical Systems. „Der heute vorgestellte neue Brilliance iCT Scanner wurde von Philips speziell dazu entwickelt, dem Klinkpersonal die Arbeit zu erleichtern und die Untersuchungen für die Patienten angenehmer zu machen.“ Der Brilliance iCT ebenso wie ein neu entwickeltes 64-Kanal-System sind mit der Philips Essence Technologie ausgestattet, die neuartige Röntgenröhren, Detektoren und ein neu entwickeltes Design bietet. Diese Technologie kann detaillierte und klare 3D-Bilder eines ganzen Organs liefern, einschließlich des Herzens und des Gehirns, und auch langfristige Veränderungen aufzeigen. Auf alle Bilder kann über jeden Computer im Krankenhaus zugegriffen werden und Kollegen und Forschungseinrichtungen haben einen Fernzugriff, so dass Informationen im Team leichter ausgetauscht werden können. Es wurden bereits über 30 CT-Systeme mit der Essence-Technologie ausgeliefert. Die Scanner bieten klinische Einblicke für ein breites Anwendungsspektrum im Radiologie- und Kardiologiebereich, während die verbesserte Visualisierung für Ärzte bei der Diagnose und Behandlung von Herzproblemen von großem Wert sein wird. Der Brilliance iCT Scanner reduziert zudem die Strahlenbelastung für die Patienten. Der Scan erfolgt viel schneller, da die Röhre, die die Röntgenstrahlen emittiert – das riesige ringförmige Teil, das den Patienten umgibt – viermal pro Sekunde und damit um 22 Prozent schneller als bisher verfügbare Systeme rotieren kann. Ein weiteres Highlight, das das Unternehmen auf dem RSNA-Kongress vorstellte, war das Philips Reading Room 20/20 Concept. Entwickelt und konstruiert von Philips ist Reading Room 20/20 ein Zukunftskonzept für den Leseraum, in dem die Radiologen die Diagnosebilder ihrer Patienten analysieren. Hier werden die „Umgebungskonzepte” von Philips in Beleuchtung, Informationstechnologie (IT), Anwenderschnittstellen und Design eingesetzt, um eine kooperative Umgebung zu schaffen, in der der Radiologe als zentraler Diagnoseberater im Mittelpunkt eines Krankheitsmanagementprozesses fungiert. Durch Förderung des Wissens- und Datenflusses zwischen Radiologen und anderem Gesundheitspersonal kann die hoch moderne, intuitive Umgebung für alle Patienten, vom Kleinkind bis zum Erwachsenen, eine engere klinische Zusammenarbeit bei Untersuchungen ermöglichen. Mit der Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung benötigt das Klinikpersonal effizientere Systeme, um Abläufe zu verkürzen und die physischen Grenzen diagnostischer Scans zu erweitern und damit Untersuchungen und Behandlung zu beschleunigen. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, entwickelt Philips Technologien wie einen drahtlosen Röntgendetektor für die Röntgensysteme in Röntgenabteilungen, Notaufnahmen und Intensivstationen. Dieser drahtlose Detektor wurde auf dem RSNA-Kongress als in Entwicklung befindliches Projekt vorgestellt. Darüber hinaus präsentierte Philips fünf Forschungsprojekte, die demonstrieren, in welche Richtung die Röntgentechnologien für die Diagnose und Behandlung von Herzerkrankungen und Krebs gehen: • Spektrale CT-Bildgebung zur Quantifizierung der Kalziummenge in Geweben, z.B. in Form von kalzifizierten Plaques, sowie die Möglichkeit der Differenzierung verschiedener Kontrastmittel aus anatomischen Strukturen in One-Pass-Scans. • Fortschrittliche Software-Algorithmen, die berechnen, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Rundherd in der Lunge bösartig ist, eine Datenbank nach früheren Fällen mit bekannten Diagnosen durchsuchen und dem Anwender klinisch relevante Fälle der Vergangenheit anzeigen. • Patientenspezifische Organmodelle für personalisierte radiologische Planung, Therapie und Berichte. • Neue Bildanalysetechniken für verbesserte Auflösung und Bildqualität bei PET- und SPECT-Scans und Extraktion quantitativer Daten zu lokalisierten Gewebeprozessen wie Hypoxie (reduzierter Sauerstoffgehalt im Gewebe); und Bildführungstechnologie basierend auf der Fusion von MR- und Ultraschallbildern f ür die Prostata-Biopsie.
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