Spielzeitverlängerung beim Fußball: Philips stellt erste solarbetriebene LED-Flutlichtanlage vor

Dezember 3, 2009

Eindhoven, Niederlande/Johannesburg, Südafrika – Sportfreunde in Weltgegenden mit wenig oder keinem Zugang zu elektrischem Strom können dank der neuen solarbetriebenen LED-Flutlichtlösung bis weit in die Nacht hinein Sport treiben oder beim Sport vor Ort zusehen. Etwa 1,6 Milliarden Menschen rund um den Globus sind nicht an ein elektrisches Stromnetz angeschlossen. Für sie bedeutet der abendliche Sonnenuntergang, dass viele soziale, erzieherische, kulturelle und wirtschaftliche Tätigkeiten eingestellt werden müssen. Auch sportliche Aktivitäten, einschließlich der beliebtesten Sportart der Welt – Fußball – können mangels Licht nicht mehr stattfinden.

 

Die in dieser Form einmalige LED-Flutlichtanlage, die heute auf zwei gleichzeitig in den Niederlanden und Südafrika stattfindenden Pressekonferenzen vorgestellt wurde, ermöglicht öffentliche Outdoor-Aktivitäten zukünftig auch dort, wo sie bisher mangels Licht nicht durchführbar waren. Unter Nutzung der neuesten energieeffizienten LED-Beleuchtungstechnologie kann das System Bereiche von bis zu 40x20 Metern mit hellem Weißlicht ausleuchten. Von Solarkollektoren gespeiste Speicherbatterien liefern mit einer einzigen vierstündigen Aufladung durch die Sonne bis zu acht Stunden Flutlicht. Das mobil ausgelegte System kann dank seines robusten Designs auch extremen Umweltbedingungen Stand halten.

 

„Das ist eine fantastische Initiative“, sagt (Nwankwo) Kanu, der international bekannte Fußballer aus Nigeria, der mit Philips zusammenarbeitet und sich weltweit für das Flutlichtsystem einsetzt. „Fußball ist eine universelle Sprache, insbesondere in Afrika. Dass Kinder und Erwachsene jetzt auch nach Sonnenuntergang beim Fußball oder anderen Sportarten aktiv sein können, ist eine wichtige Bereicherung für ihr Leben.“

 

„Unsere neue solarbetriebene LED-Flutlichtlösung ist ein ganz wunderbares Beispiel, wie Philips seine Erkenntnisse und sein Verständnis für die Bedürfnisse der Menschen in sinnvolle Innovationen umsetzt“, sagt Marc de Jong, CEO für professionelle Beleuchtungslösungen bei Philips Lighting. „Dieser Einsatz unserer Fachkompetenz bei LED-Beleuchtungen, insbesondere bei Sportbeleuchtungen, macht mich außerordentlich stolz, da wir damit helfen, die Freude und den Spaß am Sport in Gegenden zu bringen, die durch den fehlenden Strom stark eingeschränkt waren.“

 

Das neue solarbetriebene LED-Flutlichtsystem kann ab sofort bei Philips auf Projektbasis bestellt werden. Der Lieferumfang einer Gesamtlösung umfasst LED-Flutlichter, tragbare Masten, Sonnenkollektoren und Speicherbatterien oder, ganz nach Bedarf, einfach nur einen Satz Flutlichter. Das System kann auch bei anderen Gelegenheiten an Orten ohne Anschluss zum Stromnetz eingesetzt werden. Zum Beispiel für Abendkurse oder Märkte im Freien. Ein Einsatz als Notbeleuchtung in Katastrophensituationen ist ebenfalls möglich. Weitere Informationen finden Sie unter www.philips.com/offgridlighting

 

Hintergrundinformationen
Heute leben etwa 1,6 Milliarden Menschen weltweit – davon 500 Millionen in Afrika – ohne Zugang zu elektrischem Strom. Insbesondere in den Gebieten rund um den Äquator wird es um halb sieben dunkel und erst nach fast zwölf Stunden wieder hell. Das Leben in diesen Gemeinden kommt weitgehend zum Stillstand, was sich nachteilig auf Erziehung, Sicherheit, Produktivität, Beschäftigung und Lebensqualität auswirkt.

 

Um wenigstens etwas Helligkeit zu erzeugen, wird in diesen Gegenden häufig auf fossile Quellen wie Petroleumlampen oder Dieselgeneratoren zurückgegriffen – beides Energieträger, die für die Bewohner dieser Gebiete immer unerschwinglicher werden und zudem aus ökologischen als auch aus Energieeffizienzbetrachtungen heraus nicht sinnvoll sind für Weltgegenden, die über eine hohe Anzahl an Sonnenstunden verfügen.

 

Die solarbetriebene Mini-Flutlichtlösung von Philips mit acht höchst effizienten LED-Flutlichtern, die an vier tragbaren Masten befestigt werden, ist absolut umweltverträglich. Der ausgeleuchtete Bereich von etwa 30–40 Metern Länge und 15–20 Metern Breite ist für Kleinfeldfußball ausreichend. Bereits nach einmaligem Aufladen in der Sonne liefern die Speicherbatterien bis zu acht Stunden Helligkeit. Dabei ist das Licht so hell, dass problemlos Fußball gespielt werden kann und die verschiedenen Trikotfarben zu erkennen sind. Das Licht ist am ehesten mit hochwertigem weißem Straßenlicht zu vergleichen. Die in den Flutlichtern eingebauten Philips Fortimo LED-Module senden 12.200 Lumen (lm) helles Weißlicht aus, das auf einem Fußballfeld von 30x15 Metern durchschnittlich 15 Lux liefert.

 

Das Flutlichtsystem wird von Philips als „schlüsselfertige“ und maßgeschneiderte Komplettlösung angeboten, die das gesamte Projekt einschließlich Entwurf des Systems mit Flutlichtern, Masten, Akkumulatoren und Sonnenkollektoren umfasst. Die Flutlichter sind in erster Linie für die Beleuchtung sportlicher Aktivitäten konzipiert, lassen sich aber auch für andere Bereiche einsetzen. Dazu zählen zum Beispiel Bauarbeiten, Sicherheitsbeleuchtung oder die Beleuchtung von Außenveranstaltungen. Auch in den Industrieländern steigt der Bedarf an umweltfreundlichen Lösungen für Bereiche, in denen vorübergehend eine vom Stromnetz unabhängige Beleuchtung benötigt wird.

 

Das jetzt vorgestellte LED-Flutlichtsystem führt das Engagement von Philips für den Einsatz von innovativen Beleuchtungslösungen in Teilen der Welt fort, in denen der Mangel an Strom die Lebensqualität beeinträchtigt. Im Jahr 2008 schloss Philips mit der Regierung der Niederlande eine Partnerschaft zur gemeinschaftlichen Entwicklung von Beleuchtungslösungen für die afrikanischen Länder südlich der Sahara. Im September 2009 schloss sich Philips dem UN-Umweltprogramm (UNEP) mit der Forderung an, insbesondere in den Entwicklungsländern den Wechsel zu energieeffizienter Beleuchtung zu beschleunigen und umweltschonende Beleuchtungslösungen für diese Gebiete zu schaffen.

 

Hinweis für TV-Redaktionen: Sendefähiges TV-Material liegt zum Download bereit unter:

Kenya B-roll material (in HD Qualität)
Philips_Floodlight_Kenya_HD1new.mov
http://files.me.com/centagon/gnruk7.mov 

 

Philips_Floodlight_Kenya_HD2new.mov
http://files.me.com/centagon/mu8dpz.mov 

 

Philips_Floodlight_Kenya_HD3new.mov
http://files.me.com/centagon/c63sbx.mov 

 

South-Africa B-roll material (in DV Qualität)
Solar_football_lighting_S_Africa_Broll.dv
http://files.me.com/centagon/0p1jvh

Ansprechpartner für Journalisten

Martha Salaquarda, MA
Philips Austria, Konzernkommunikation
Triester Straße 64, A-1101 Wien
Tel +43/1/60101-1451
martha.salaquarda@philips.com

Über Philips

Royal Philips Electronics mit Hauptsitz in den Niederlanden ist ein Unternehmen mit einem vielfältigen Angebot an Produkten für Gesundheit und Wohlbefinden. Im Fokus steht dabei, die Lebensqualität von Menschen durch zeitgerechte Einführung von technischen Innovationen zu verbessern. Als weltweit führender Anbieter in den Bereichen Healthcare, Lifestyle und Lighting integriert Philips – im Einklang mit dem Markenversprechen "sense and simplicity" – Technologien und Design-Trends in neue Lösungen, die auf die Bedürfnisse von Menschen zugeschnitten sind und auf umfangreicher Marktforschung basieren. Philips beschäftigt in mehr als 60 Ländern weltweit etwa 116.000 Mitarbeiter. Mit einem Umsatz von 23 Milliarden Euro im Jahr 2009 ist das Unternehmen marktführend in den Bereichen Kardiologie, Notfallmedizin und bei der Gesundheitsversorgung zuhause ebenso wie bei energieeffizienten und innovativen Lichtlösungen sowie Lifestyle-Produkten für das persönliche Wohlbefinden. Außerdem ist Philips führender Anbieter von Flat-TVs, Rasierern und Körperpflegeprodukten für Männer, tragbaren Unterhaltungs- sowie Zahnpflegeprodukten.


 

 


 
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