„Grüne“ IT hilft, Kosten in Unternehmen zu sparen und gleichzeitig die Umwelt zu entlasten. Mit diesem schlagkräftigen Argument könnten Gerätehersteller in Zukunft auch bei jenen Nutzern Gehör finden, für die Ökonomie höher rangiert als Ökologie. Denn noch betrachten die Firmen, wie aktuelle Umfragen der Organisation Corporate IT Forum oder des Technologieausrüster CDW belegen, das Thema Green IT vor allem „durch die Kostenbrille“. Laut Corporate IT Forum nannten 69% der befragten Manager Kosteneffizienz als ausschlaggebender Faktor für Green IT. Philips Speech Processing hat sich der Thematik angenommen und zielt mit seinen umweltfreundlichen Diktiergeräten auf eine klare Verbindung zwischen Umweltverantwortung und Nutzwert ab. Green IT ist in aller Munde. Geräten und Lösungen, die umweltbewusst und Ressourcen schonend hergestellt, betrieben und entsorgt werden, wird großes Potenzial vorausgesagt: Um rund zwei Drittel jährlich, so die Experton Group , soll der Markt für umweltfreundliche IT bis 2010 wachsen. Bis zu 60 Prozent des Energie- und Ressourcenbedarfs eines Unternehmens könnten durch entsprechende Lösungen reduziert werden, etwa durch das Vermeiden von papiergebundenen Prozessen durch IT. Inzwischen setzen auch die Gesetzgeber immer strengere Richtwerte fest, um das Thema international voranzubringen. So existieren in Europa strikte Verordnungen, die die Verwendung bzw. Entsorgung von gefährlichen Substanzen und den Elektronikmüll betreffen. Die Hersteller etwa sind zu Rücknahme und Recycling verpflichtet. Seit Anfang 2008 gibt die EuP (Energy Using Products) Vorschrift vor, den Stromverbrauch von Geräten auf Stand-By oder Off Modus auf ein Minimum zu reduzieren. Jedoch stellt sich die Konsumentenseite differenziert dar: Während Privatverbraucher zunehmend umweltbewusst zu handeln bereit sind und öffentliche Auftraggeber mit gezielten Anforderungsprofilen entsprechende Technologien einfordern, steigt die Investitionsbereitschaft auf Unternehmensseite erst langsam an. Gerhard Podhradsky ist seit 2000 Environmental Manager und Entwicklungsleiter bei Philips Speech Processing – und damit verantwortlich sowohl für die Einhaltung der gesetzlichen Auflagen als auch für die Umsetzung der konzerninternen Umweltstrategie. Er kennt die Anforderungen genau: „Vor allem die öffentliche Hand hat in den letzten zehn Jahren das Thema Green IT weit nach oben auf die Agenda gesetzt. Für Unternehmen jedoch rangieren die Kosten meistens noch vor dem Umweltaspekt. Sie müssen hier für ihren individuellen Firmenzuschnitt einen eindeutigen Vorteil sehen. Für uns heißt das, dass wir eine intelligente Verbindung zwischen Green IT und Nutzwert schaffen müssen.“ Energieverbrauch nachhaltig drosseln Nach dieser Maxime entwickelt Philips Speech Processing seine Produkte: Die digitalen Diktierlösungen werden in Zusammenarbeit mit namhaften externen Partnern (z.B. TU-Wien) einem aufwändigen Lifecycle-Testprozess (LCA-Analyse) unterzogen, bei dem Rohstoffgewinnung, Material, Herstellungsprozess, Betrieb und Entsorgung bis ins Detail untersucht werden. Das Unternehmen mit Sitz in Wien erfüllt damit nicht nur die gesetzlichen Vorschriften, sondern setzt auf eine nachhaltige Umweltstrategie, die seit mehreren Jahren existiert. Die Ergebnisse des Testprozesses fließen ein in eine offizielle Produkt-Umweltdeklaration basierend auf der ISO-Norm 14021. Seit vielen Jahren verfolgt Philips ein EcoVision Programm, gemäß dem neue Produkte zur Marktreife gebracht werden. So enthält die Neuauflage der Digital Pocket Memo 9600 Serie deutlich weniger umweltkritische Substanzen als gesetzlich vorgeschrieben und wird mit zwei wiederaufladbaren Batterien, einem externen Ladegerät sowie einer USB Docking Station ausgeliefert. Der Vorteil: Die wiederaufladbaren Batterien helfen, den äußerst umweltkritischen Abfall an Altbatterien zu reduzieren. Die Möglichkeit, die Ladung direkt über USB vorzunehmen senkt den Stand-by-Energieaufwand. Bis zu 30 Prozent Einsparungen wurden darüber hinaus durch verbesserte Firmware, energieeffiziente Bauteile sowie ein optimiertes Energiemanagement erreicht. „Kostentechnisch zahlt sich vor allem der reduzierte Batterieverbrauch in barer Münze aus. 800 AAA Alkaline Batterien über vier Jahre waren früher für den extensiven Betrieb über circa 4000 Stunden notwendig, mit der neuen Digital Pocket Memo 9600 Serie sind es 300 Batterien weniger, bei permanenter Verwendung der Akkus sind überhaupt keine nötig. Was das ausmacht, liegt auf der Hand“, so Gerhard Podhradsky. Ein weiterer Vorteil: Stellt ein Unternehmen von der analogen auf die digitale Diktiertechnologie um, so entfällt nicht nur der physische Transport der Kassetten (z.B. von und zu Schreibbüros), auch die Entsorgung alter Kassetten entfällt. Die Nutzer im Blick Um weitere Sparpotenziale zu identifizieren, analysierte Philips Speech Processing die Präferenzen der Nutzer genau. Dabei zeigte sich, dass in der Vergangenheit etwa nur ein Drittel eine Docking-Station samt den wiederaufladbaren Batterien nutzte, die zusätzlich erworben werden konnten. Da diese für eine signifikante Umweltentlastung sorgen, gehören sie mittlerweile zum Standardpaket. „Bis zu 85 Prozent CO2-Einsparungen sind so möglich“, sagt Gerhard Podhradsky. „Indem wir selbst unsere Konsumenten von Haus aus Docking-Stationen mitliefern, unterstützen wir also die Umweltbilanz signifikant und der Kunde spart bei den Betriebskosten. Immerhin liegen die Kosten für 800 Stk AAA Alkalinebatterien über denen des Gerätepreises.“ Zwar seien die absoluten Umweltauswirkungen im Vergleich mit anderen Emittenten (z.B. Verkehr) eher gering. „Wenn aber alle Ihren Beitrag leisten, kommen wir hier schon ein ganzes Stück voran“, resümiert Gerhard Podhradsky. Eine neue Managerrolle
Der Environmental Manager ist ein Spezialist, der für die Umweltstrategie eines Unternehmens zuständig ist. Er implementiert alle Maßnahmen, die notwendig sind um die Anforderungen an eine Ressourcen schonende, energieeffiziente und umweltfreundliche Unternehmenspolitik und Produktphilosophie zu erfüllen. Im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtungsweise sorgt er für dafür, dass neben den technischen und wissenschaftlichen auch die wesentlichen politischen, technischen, rechtlichen und ökonomischen Faktoren Berücksichtigung finden. Im kommt zudem die Rolle zu, die Kommunikation der Umweltziele im Unternehmen voranzutreiben und die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Thema zu fördern. Ein Bekenntnis zu mehr Umweltfreundlichkeit Der Bedarf nach wissenschaftlich fundierten, transparenten Informationen zur Umweltfreundlichkeit von Produkten und Dienstleistungen steigt. Mit einer Umweltproduktdeklaration sorgen Unternehmen dafür, dass Umweltvorteile klar verständlich und glaubwürdig kommuniziert werden. Auch Philips Speech Processing geht diesen Weg. Informationen zur zum CO2-Ausstoß, zum Energieverbrauch und zu verwendeten Materialien, kurz: alle Aspekte, die die Umweltperformance der Produkte beeinflussen, sind im Detail dargestellt.
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